Vita

1971 geboren in Seoul
1991-1994 Studium der Bildhauerei an der städtischen Universität in Seoul, Korea mit Abschluss Diplom
1993 Reisestipendium nach Deutschland, Ungarn und Polen
1997-2001 Studium der freien Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Prof. F. E. Walter und Prof. Wiebke Siem
2001-2004. Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Magdalena Jetelová und Prof. Irmin Kamp
2004 Akademiebrief, Meisterschülerin bei Prof. Irmin Kamp

Preise und Förderungen

2015 Künstlerprogramm, Alfred Cläre Pott Stiftung
2013 Katalogförderung Kunststiftung NRW
2010 Artist in Residency in Seoul Art Space – Geumcheon
2009 Nachwuchsförderung Kunststiftung NRW

Ausstellungen

Einzelausstellungen

2018 Gisoo Kim, Kunstverein Rastatt
dress_code, Raum für Kunst, Düsseldorf
2017 daydream, Palacio Belmonte, Lissabon, Portugal
Vernähte Welten, Kunst & Co, Flensburg
Vernähte Orte, Kunstverein Würzburg
2016 Gestickte Fotocollage, Kunstverein Paderborn
Metamorphose, Kunstraumnr.10, Mönchengladbach
2015 Fotografie bestickend, Künstlerhaus Göttingen
2014 point par point, Koreanisches Kulturzentrum, Paris
Fremde Orten, Kunstverein Bayreuth
Gestickte Welt, Koenraad Bosman Museum, Rees
2012 Fotografie bestickend, Kunstverein Heinsberg
Genähte Landschaft, Galerie Korea, Berlin
Genähtes Wasser, Galerie S, Aachen (Festival across the broders)
Zwei Welten, Kunstverein Trier
2011 Fadenspiel, Kunstverein Landshut
2010 Landscape sketch Fotocollage, Stadtgalerie Altena
Seoul Diary, Galerie Heimeshoff, Essen
2009 Genähte Fotografie, Kunstverein Biberach
2008 Neue Realitäten, Galerie Heimeshoff, Essen
2007 Naad, Draad, En Fotografie, V.I.A.P.Galerie, Heerlen
Räume, Baustelle Schaustelle, Essen
2006 Genähte Landschaften, Wasserturm, Merzenich
2005 In Between, tanzhaus nrw, Düsseldorf
2004 Gisoo Kim, di.vitrine, Bilker Bahnhof, Düsseldorf

Zahlreiche Gruppenausstellungen im In- und Ausland

Einschätzung

In ihren Arbeiten näht und bestickt Gisoo Kim unterschiedliche Fotomotive zusammen zu einer neuen Komposition. Die feinen Stofffäden sind nicht nur Verbindungselemente, mit ihnen werden auch im Foto vorgegebene Strukturen verlängert, fortgeführt oder verbunden. Die Stickspur führt das Bild in verschiedene Ebenen und Strukturen. Die unterschiedlichen Stickereien sind mal gegenständlich zu lesen, mal erscheinen sie abstrakt. Es werden neue räumliche Situationen schaffen. Die sichtbare Realität der Fotografie trifft mit der Vorstellung der Künstlerin zusammen und das reale Motiv ihrer Fotografien wird im Raum der Fantasie weitergeführt.